Anfahrt zum HYC mit dem eigenen Boot (oder   über Land):
Stand 12. September 2016

Version zum Ausdrucken des Wasserweges als PDF (Hinweis: Die PDF zum Ausdrucken enthält nicht
   alle Aktualisierungen zu den Sonderschleusungen im Sommer)!

Version zum Ausdrucken des Landwegs von der A1 zum HYC als PDF hier!

Auswertung von Drohnen-Aufnahmen des Fahrrinnenverlaufs bei Niedrigwasser in 2015
NEU: eingezeichnete Tiefenangaben - nach Ausbaggerung im März 2016
NEU: bitte zur Sicherheit die aktuelle Gezeitentabelle der Dove Elbe Einmündung beachten!

 

 Von der Unterelbe kommend bieten sich zwei Routen an:

Route A:
Über die Norderelbe durch den Hafen an den Landungsbrücken vorbei, unter den Elbbrücken hindurch bis zur Autobahnbrücke (blau, zwei Pylone). Gleich dahinter zweigt die Dove- Elbe nach Backbord ab. Genau bei Elb-km 615 RU. Dieses ist eine Route, die im Bereich der Landungsbrücken durch Ausflugsschiffe, Schlepper usw. doch sehr unruhig werden kann.

Route B:
Diese Route führt über die Süderelbe und spart den Bereich der Landungsbrücken aus und ist somit ruhiger zu befahren. Ist aber einige sm oder km länger: In den Köhlbrand nach Steuerbord abbiegend (direkt vor den Faultürmen) werden folgende Brücken passiert: Köhlbrand- Hochbrücke, Kattwik- Hubbrücke, Süderelbbrücken und die  Autobahnbrücke. An der Bunthaus- Spitze treffen oder trennen sich, je nach Blickrichtung, Norder- und Süderelbe. Von hier nach Backbord in die Norderelbe einfahren und elbabwärts fahren bis km 615. Dort am rechten Ufer zweigt die Dove- Elbe ab. 
Von der Oberelbe kommend bei Bunthaus- Spitze (Flussteilung) dem Verlauf der Nordelbe folgen, also Kurs nach Steuerbord richten. Weiterfahren bis km 615. Dort am rechten Ufer zweigt die Dove- Elbe ab.  

Tatenberger Schleuse                                                     Anmeldung: Telefon 040 - 78 08 76 10

Sommer- Betriebszeiten ab 1.4.
täglich von 08:30 - 19:30 Uhr

Winterbetrieb zwischen 1.11. und 31.3.
Montags bis Freitags von 07:00 bis 14:30 Uhr, Anmeldung mindestens 2 Stunden vor der gewünschten Öffnung. Freitags nach 14:30 h und an Wochenenden im Winter muss die Anmeldung am vorherigen Werktag erfolgen.

Hinweis: In Zweifelsfällen bitte bei der Schleuse bzw. der HPA anrufen. Die Angaben der HPA im Flyer und im HPA Internetauftritt sind für die Saison 2016 zur Zeit noch nicht korrigiert!  
Der HMV hat erfolgreich mit der HPA verhandelt und konnte auch für diese Sommersaison wieder eine zusätzliche Sonderschleusung ohne Aufpreis für Freitags, Samstags und Sonntags aushandeln. Es wird um 21 Uhr geschleust, es wird allerdings um Anmeldung bis spätestens 18:30 Uhr gebeten. 

 Sonderschleusung Fr, Sa, So 21 Uhr siehe auch hier.

Öffnung außerhalb der regulären Betriebszeit: Die Anlage wird ansonsten außerhalb der genannten Betriebszeit nur als kostenpflichtige Sonderschleusung bedient.
Wer keine Jahreskarte der HPA gelöst hat, bezahlt die Gebühr (3.50 €) jeweils bei der Einfahrt Richtung Dove- Elbe aufwärts beim Schleusenwärter. Das gilt dann gleich für die Ausfahrt mit.  Der Schleusenhub hängt vom Tidenstand ab.

Anmeldung bei der Schleuse Tatenberg: Tel 040 - 78 08 76 10

Die Anmeldung muss zu jeder Sonderschleusung erfolgen (auch zu der um 21 Uhr). Im Sommer spätestens um 18:30 Uhr.

Wichtiger Hinweis (es wurde zwar im März /April 2016 ausgebaggert, aber besonders bei Ostwind und Niedrigwasser ist immer noch Vorsicht geboten). Bitte die Karte berücksichtigen, besonders die Stelle vor den Anlegepollern vor der Schleuseneinfahrt.

Wir empfehlen: 
In der Einfahrt bis zur Tatenberger Schleuse auf der Außenseite fahren. Nahe Niedrigwasser dicht backbord an die gelben bzw. schwarzen
Tonnen des Wasserskigebietes fahren. Diese Tonnen sind aber offenbar nicht immer ausgelegt! Für Unkundige empfiehlt es sich bei einem
Tiefgang von einem Meter ca. 2 Stunden vor Niedrigwasser bis 2 Stunden danach, die Strecke bis zur Tatenberger Schleuse nicht zu
zu befahren. Sie kann trotz Ausbaggerns teilweise verschlickt sein.
Bitte beachten Sie unbedingt die von unserem Clubmitglied Ralph Loop im Sommer 2015 gemachten
Drohnenfoto-Auswertungen! Die Situation hat sich jedoch im März 2016 entscheidend
durch neue Ausbaggerungen gegenüber den Aufzeichnungen aus 2015 verbessert. Es ist anzunehmen, dass diese Ausbaggerung
mindestens über die ganze Saison hält.

Nach Passieren der Tatenberger Schleuse folgen Sie dem Verlauf der Dove-Elbe zu folgen, bis zur ersten grünen Tonne an Steuerbord . Dort rechts abbiegen, die Zufahrt zum HYC ist beschildert.
Bitte am Kopfsteg festmachen und sich vom Hafenmeister einen Liegeplatz zuweisen lassen. Ist er nicht erreichbar, stehen ggf. anwesende Clubkameraden mit Rat und Tat zur Verfügung, denn wir haben in der Regel keine Frei / Besetzt-Anzeigen an den Liegeplätzen.

Der Landweg zum Club:
Von der Andreas-Meyer-Straße (und von der Autobahnausfahrt Moorfleet kommend) biegt man in den "Brennerhof" ein, die Hauptzufahrt zu den Vier- und Marschlanden. Fahren Sie über die Moorfleeter Kreuzung und nachfolgend über die Brücke der Tatenberger Schleuse. Nach der Schleuse halten Sie sich links und biegen in den Tatenberger Deich ein. Sie finden den HYC nach einigen 100 m auf der linken Seite (Hausnummer 144) gleich hinter den beiden Hofläden und dem Fährhaus Tatenberg. Bitte beachten Sie, dass das Clubgelände Privatgelände ist. Das Parken von KFZ ist für Restaurantbesucher nur während des Restaurantaufenthalts gestattet.
Fahrradfahrer werden gebeten, auf dem Clubgelände abzusteigen.

 -----------------------

Wenn wir von unserem Clubhafen an der Dove Elbe erzählen, werden wir sehr oft gefragt: was/ wo ist das denn?  Selbst viele Hamburger kennen sich nicht aus.  Deshalb ein kleiner Ausflug in die Geschichte.    

Die Dove Elbe (von niederdeutsch dov = „taub“)
ist ein 18 Kilometer langer Nebenarm der
Elbe im Südosten Hamburgs

Panoramablick über die Dove Elbe bei Hamburg-Allermöhe

Die Dove Elbe wurde 1437/38 am Gammer Ort durch einen Verbindungsdeich zwischen den Inseln Alten- und Neuengamme vom Hauptstrom der Unterelbe abgetrennt. Sie beginnt kurz hinter dem Deich als schmaler Graben und verläuft zunächst in nordwestlicher Richtung durch die Hamburger Vierlande Vor der Neuengammer Blauen Brücke geht links der Neuengammer Stichkanal ab. Von 1940 bis 1942 mussten Häftlinge des Konzentrations-lagers Neuengamme diesen Kanal graben und die Dove Elbe ab hier verbreitern. Auf dem so geschaffenen Wasserweg sollten die im Klinkerwerk des Lagers hergestellten Ziegelsteine mit Schuten nach Hamburg transportiert werden. Ab Curslack ist die Dove Elbe mit größeren Sportbooten befahrbar. Kurz dahinter geht der nach Bergedorf führende Schleusengraben ab, der Wasser aus der nördlich verlaufenden Bille einleitet. Der Schleusengraben wurde 1443 gezogen, um über die Dove Elbe die direkt vor Hamburg liegenden Elbarme wieder mit mehr Wasser zu versorgen. Der Schleusengraben und damit das Stadtzentrum von Bergedorf sind über die Krapphofschleuse befahrbar. Kanus können eine östlich davon unter einer Straßenbrücke befindliche Bootsschleppe nutzen. Die Dove Elbe fließt dann weiter in westlicher Richtung durch die Hamburger Marschlande und trennt dabei das Gebiet von Allermöhe von der am Südufer gelegenen Insel Reitbrook.

Zwischen der Nordwestspitze Reitbrooks mit dem Naturschutzgebiet Die Reit und Ochsen-werder mündet von Süden die Gose Elbe, ein weiterer Altarm der Elbe, ein. Die Dove Elbe ist vor und hinter der Mündung zu einem lang gestreckten See verbreitert; er ist als Regattastrecke ausgewiesen, auf der Ruder- und Kanuregatten stattfinden. Unmittelbar nördlich davon liegt der Eichbaumsee, ein Baggersee, der beim Bau der A 25 entstand und im Sommer als Badesee beliebt ist. An der Tatenberger Bucht knickt die Dove Elbe nach Norden ab und umfließt die frühere Insel Tatenberg in einem weiten Bogen. Vor deren Eindeichung verlief nach Südwesten hin zwischen Ochsenwerder sowie Tatenberg und Spadenland ein weiterer Seitenarm der Elbe, der bei Moorwerder wieder auf den Hauptstrom im Süden traf. Hinter der Tatenberger Schleuse fließt die Dove Elbe seit 1579 mit der Norderelbe zusammen, die heute den nördlichen Hauptstrom der Elbe im Bereich   Hamburgs bildet.

Quelle: Wikipedia

zurück zur Startseite